Dienstag, 12. Oktober 2010

Die letzte Praxisarbeit - Redigieren


Als ich die Praxisarbeiten so alle vor mir liegen hatte, andächtig nebeneinander, kam mir der Gedanken, dass das Redigieren mit Abstand die leichteste Herausforderung ist.


Nachdem ich mir die Aufgabenstellung und den Text jetzt genauer durchgelesen habe, revidiere ich meinen ersten Eindruck.


Redigieren, korrigieren, einen Text auf Fehler hin untersuchen und sie verbessern. Man könnte meinen, dass das nicht so schwer ist, aber mir kam es vor wie eine Gradwanderung. Eine Gradwanderung zwischen dem eigentlichen Sinn des Textes und dem Sinn, nachdem ich wütig mit einem Rotstift darüber gefahren bin.
Soll man nur Fehler verbessern oder darf man auch ganze Sätze umstellen, vielleicht sogar ganze Textpassagen?


Und nach all den Gedanken habe ich mich doch an die Aufgabe gewagt, mich konzentriert daran gesetzt und die Korrektur des Textes in einem Rutsch vollzogen.
Nach ein paar Schönheitskorrekturen war ich zufrieden und konnte mit einem guten Gefühl die allerletzte Praxisarbeit auf den Weg bringen.


Zwischenzeitlich kam die Korrektur meiner Selbstmarketing-Arbeit zurück und wenn ich nach der Note gehe, scheint mein Konzept gar nicht so verkehrt gewesen zu sein. Dann muss ich es also nur noch in die Praxis umsetzen!


Jetzt warte ich noch auf die Korrekturen von den letzten drei Arbeiten und mache mir in der Wartezeit schon einmal Gedanken um ein geeignetes Thema für meine Abschlussarbeit.

Dienstag, 21. September 2010

Reportage schreiben - Hilfe!


So, meine dritte Praxisarbeit ist auf den Weg nach Berlin!


Es ging darum, eine Reportage über ein Thema deiner Wahl zu schreiben. Eine Reportage….das weckt böse Erinnerungen an eine Hausarbeit. Dort stand am Rande der Korrektur „Sie wissen wohl nicht, was eine Reportage ist". Also machte ich mich mit einem schlechten Gefühl an die Arbeit.


Klar kann man sich sagen, jetzt mach ich alles besser! Aber wenn man nicht so genau weiß, was man falsch gemacht hat, ist das schwierig. Kennt ihr das Gefühl, wenn euch genau klar ist, dass euch ein gewisses Thema oder ein Genre nicht liegt? Bei mir ist das die Reportage!
Trotz allem habe ich mich jetzt mal durchgewurschtelt, in der Hoffnung, etwas Passables abgeliefert zu haben. Ein bisschen Bauchweh bleibt zurück, aber ich weiß von mir selbst, dass ich mein Bestes gegeben habe!


Und jetzt warten noch zwei Herausforderungen auf mich! Die letzte Praxisarbeit und die Abschlussarbeit. Dann ist es geschafft! Und ich weiß jetzt schon, dass ich als Abschlussarbeit keine Reportage wählen werde ;-)


Ich werde berichten!

Dienstag, 31. August 2010

Die letzten Hausarbeiten sind geschafft!


Ende August habe ich es tatsächlich geschafft, alle zwölf Hausarbeiten zu bearbeiten. Mit einem Motivationsschwung habe ich die letzten Tage die letzten noch ausstehenden Hausarbeiten bearbeitet und abgeschickt.


Selbstmarketing für Journalisten war wohl die Hausarbeit, die mir am meisten Kreativität abverlangt hat. Man musste sich wirklich mit sich als Journalisten auseinandersetzen und feststellen, wo man selbst eigentlich hin will. Und was noch viel wichtiger ist, wie man dorthin gelangt. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung und letztendlich hat es sogar Spaß gemacht, für mich selbst ein Marketingkonzept zu erarbeiten. Trotz allem bin ich nicht so sehr ins Detail gegangen, da mir die genaue Nennung der Foren oder gar die Angabe meines Benutzernamens dort zu tief gegangen wäre. Aber ich hoffe, es wird trotzdem gut bewertet.


Und auch meine Arbeit zum Thema Fotojournalismus habe ich abgeschlossen. Als ich diese Arbeit das erste Mal durchgelesen habe, war meine erste Reaktion „oh mein Gott". Meine zweite Reaktion war die Anfrage an die Freie Journalistenschule, das Fach noch zu tauschen, was allerdings nicht möglich war. Und jetzt stehe ich hier mit meiner fertigen Arbeit und bin stolz drauf. Ob es perfekt oder gut ist, kann ich nicht einschätzen, aber ich bin mit mir zufrieden. Ein Porträtfoto eines Universitätsdozenten als Wissenschaftler mit passendem Porträt, ein Nachrichtenfoto mit entsprechender Nachricht und eine Bilderreihe mit 16 kleinen Ausdrucken, die auf Fotokarton angeordnet werden und mit einem Storyboard begründet werden müssen.
Ich glaube, auf diese Bewertung bin ich bisher am meisten gespannt!


Meine zweite Praxisarbeit kam mittlerweile auch zu mir zurück. Wieder sehr konstruktive Kritik, mit der ich wirklich etwas anfangen kann. Und die Note entsprach exakt der, der ersten Arbeit. Also wenn es so weitergehen sollte, wäre ich seeeehr zufrieden!


Noch drei Monate Studium liegen noch vor mir…unglaublich, wie schnell die Zeit bisher vergangen ist.


Dienstag, 24. August 2010

Zwischen Porträt und Bilderreihe - weiter geht's!


Das Sommerloch ist überwunden und mit neuem Schwung widme ich mich den letzten Herausforderungen, die mich durch dieses Studium begleiten.


Die erste Praxisarbeit habe ich korrigiert zurück! Vor allem die ausführliche Stellungnahme des Korrektors hat mich hierbei beeindruckt. Das ist wirklich eine Kritik, mit der ich was anfangen kann. Aber mit der Note bin ich trotzdem zufrieden!


Auch die letzten Hausarbeiten sind zurück, Journalistische Sparten und Medienökonomie. Beides mehr als zufriedenstellend und gerade, weil mich das Fach Journalistische Sparten gefordert hat und die Medienökonomie für mich schwer verständlich war, geben die Noten mehr als nur Auftrieb.


Die zweite Praxisarbeit liegt mittlerweile auch zur Korrektur bereit. Ich habe mich also wirklich an das Porträt gewagt und mich dabei für einen Künstler aus meiner Heimat entschieden. Jetzt bin ich doch wirklich mal gespannt, ob das Porträt, so wie ich es geschrieben habe, gut ankommt!
Und auch die nächste Hausarbeit habe ich in Angriff genommen: Fotojournalismus. Die letzten Wochen war ich fleißig mit meinem Fotoapparat unterwegs, auf der Suche nach einem geeigneten Thema für eine Bilderreihe, ein Nachrichtenfoto und ein Porträtfoto. Letztendlich bin ich mit meiner Auswahl zufrieden, auch die dazugehörigen Texte sind schon geschrieben. Also muss ich nur noch warten, bis ich die entwickelten Bildern abholen kann, um alles auf Fotokarton anzuordnen.


Obwohl ich so Respekt hatte vor dieser Hausarbeit, hat es am Ende mehr als Spaß gemacht auf der Suche nach dem richtigen Motiv. Man konnte das Schreiben mit der Fotografie verbinden, zwei meiner größten Hobbys. Was will man mehr!


Was steht als nächstes an? Die Hausarbeit Selbstmarketing ist als nächstes fällig. Und dann die Praxisarbeiten 3 und 4!


Weiter geht’s!


Mittwoch, 21. Juli 2010

Praxisarbeit Nr.1 - ich habe mich getraut!


Lange habe ich die Abgabe für die erste Praxisarbeit vor mir hergeschoben. Verunsichert von diversen Foreneinträgen anderer Mitstreiter, die über die strenge Korrektur erschreckt waren, habe ich meine Entwürfe lange liegen lassen.

Aber vom langen Liegen lassen werden sie auch nicht besser, drum habe ich mir dann doch einen Ruck gegeben und die Arbeit weggeschickt.

In der ersten Praxisarbeit gab es zwei große Themenblöcke. Zum einen sollte man eine Glosse schreiben zu einem derzeit aktuellen Thema und zum anderen eine Rezension über ein Buch, Film, Theaterstück etc. seiner Wahl.

Ich habe mich nach langem Hin und Her bei der Glosse aus aktuellen Anlass für ein Thema der Fußball WM entschieden: die Vuvuzelas in den Fußballstadien. Meine Rezension habe ich über den Roman geschrieben, den ich aktuell gelesen habe.

Ich bin wirklich schon gespannt, wie diese Praxisarbeit ausfällt.
Derzeit sitze ich schon an der zweiten, in der es diesmal darum geht, ein Porträt zu schreiben. Auch Neuland für mich!

Und die übrigen drei Hausarbeiten, die noch fehlen, müssen natürlich auch noch beantwortet werden. Aber ich muss zugeben, dass ich derzeit in einem Sommerloch stecke.
Selbst die super guten Noten, die ich in letzter Zeit von den vergangenen Hausarbeiten zurückbekommen habe, können mich nicht motivieren. Aber auch ein Tief ist ja irgendwann mal zu Ende. Da bin ich optimistisch!

Montag, 21. Juni 2010

trocken und schwer verständlich - Medienökonomie!


Medienökonomie! Ich habe das Fach belegt, weil ich dachte, dass ich als studierte BWLerin von diesem Thema etwas Ahnung habe.
Weit gefehlt. Aus dem Forum konnte ich schon entnehmen, dass es einige Beschwerden zu dem Skript gab und diesen Beschwerden kann ich mich leider nur anschließen. Es ist sehr verworren und unpräzise formuliert, die Unterkapitel passen nicht wirklich zueinander und die Erklärungen sind mehr als schwammig. Ich habe das Skript gelesen und eigentlich kein Wort verstanden. Nach nochmaligem Lesen ging es dann etwas besser.

Dann habe ich mir die Ankreuzfragen vorgenommen und konnte keine einzige Frage auf Anhieb beantworten. Da die Lösungen in der Regel im Skript zu finden sind durchforste ich es noch einmal und wieder konnte ich nicht alle Fragen beantworten.
Aber eine Trefferquote von 50-50 ist ja auch nicht so schlecht. Mut zum Raten!

Bei den Wissensfragen erging es mir dann ähnlich. So lange habe ich noch nie an einer Hausarbeit gesessen. Und auch jetzt, wo ich alle Fragen beantwortet habe und die Hausarbeit auf dem Weg zur Korrektur ist, habe ich ein mehr als schlechtes Gefühl. Mal sehen, was herauskommt, aber meine Erwartungen halten sich in Grenzen.

Jetzt fehlen mir noch genau drei Hausarbeiten. Selbstmarketing für Journalisten habe ich wie gesagt nach hinten geschoben, für das Fach Journalistische Sparten bin ich noch dabei das Skript zu lesen und vor Fotojournalismus drücke ich mich noch ein wenig.

Da ich aber nicht tatenlos die Zeit verstreichen lassen will, widme ich mich meiner ersten Praxisarbeit. Ich bin gespannt, was mich erwartet!

Montag, 14. Juni 2010

Printmedien - eine neue Zeitschrift ist geboren!


Entwickeln Sie ein Konzept für eine Zeitschrift zum Thema Landschafts- und Gartenbau. So ähnlich war die Aufgabenstellung für das Fach Printmedien formuliert.

Da das Thema Gartenbau nicht unbedingt zu meinem Steckenpferd gehört, war das einzige, was sich in meinem Kopf entwickelte ein großes Fragezeichen. Mit Absicht habe ich mir die gekauften Gartenzeitschriften nicht durchgelesen, bevor mein Konzept für die eigene Zeitschrift stand. Ich hatte die Befürchtung, dass ich mich von den anderen Themen beeinflussen lasse und am Ende nur abkupfere, anstatt selbst zu entwickeln.

Also machte ich mir auf einer Zugfahrt nach Köln allerlei Gedanken, um auf der Rückfahrt mein Inhaltsverzeichnis zusammenzustellen. Erst danach widmete ich mich der zweiten Aufgabe, in der es darum ging, zwei existierende Garten-Magazine miteinander zu vergleichen.

Ich muss im Nachhinein sagen, dass mir dieses Fach bisher am meisten Spaß bereitet hat und ich hoffe, dass die Note einigermaßen passabel ist und sich die Mühe gelohnt hat!

Das nächste Fach, welches ich in Angriff genommen habe war „Selbstmarketing für Journalisten“. Auch hier ist die Hausarbeit soweit geschrieben, nur wie so oft fehlt noch der Arbeitsauftrag. Der ist aber diesmal so komplex, dass ich ihn hinten anstelle. Man muss für sich selbst ein Marketingziel festlegen und dazu ein Marketingkonzept erarbeiten. Es heißt also, sich lange und intensiv mit sich selbst beschäftigen und für sich selbst die Frage zu beantworten, wo man denn eigentlich hin will. Für mich irgendwie ein Thema, das ich gerne an den Schluss stellen würde.
Darum habe ich mich kurzerhand entschlossen, mich der Hausarbeit „Medienökonomie“ zu widmen. Ein etwas trockeneres Thema, aber muss man schließlich auch durch.